Regie, Inszenierung und Choreografie

Iris Limbarth

Die aus Wies­ba­den stam­men­de Regis­seu­rin begann ihre Aus­bil­dung als Ele­vin am Hes­si­schen Staats­thea­ter Wies­ba­den. Nach Abitur und Tanz­di­plom arbei­te­te sie zunächst als Tän­ze­rin und Musi­cal­dar­stel­le­rin, ab 1995 auch als Cho­reo­gra­fin u. a. an den Thea­tern in Stralsund/Greifswald, Deut­sches Thea­ter Göt­tin­gen, am Thea­ter Osna­brück, an der Staats­ope­ret­te Dres­den, am Schau­spiel­haus Frank­furt a. M., Städ­ti­sche Büh­nen Krefeld/Mönchengladbach, Thea­ter Augs­burg, Thea­ter Zwi­ckau, am Staats­thea­ter Wies­ba­den, Staats­thea­ter Karls­ru­he u. v. a.1999 führ­te sie zum ers­ten Mal Regie; sie insze­nier­te das Musi­cal „Hair“ am Natio­nal­thea­ter Windhoek/Namibia. Seit­her ist sie vor­wie­gend als Regis­seu­rin von zahl­rei­chen Musi­cals und Ope­ret­ten tätig, u. a. am Thea­ter Nord­hau­sen, Thea­ter Anna­berg, an der Lan­des­büh­ne Wil­helms­ha­ven, Lan­des­thea­ter Schwa­ben in Mem­min­gen, Thea­ter Bie­le­feld, Lan­des­thea­ter Coburg, Lan­des­thea­ter Eisen­ach, Staats­thea­ter Schwe­rin und am Staats­thea­ter Wies­ba­den.

2006 über­nahm sie die künst­le­ri­sche Lei­tung der Ems­län­di­schen Frei­licht­büh­ne Mep­pen und mach­te sie zu einer der füh­ren­den Ama­teur-Frei­licht­büh­nen auf dem Gebiet des Musi­cals mit über­re­gio­na­ler Beach­tung. Jähr­lich insze­niert sie zwei Musi­cals, eines davon mit und für Kin­der und Jugend­li­che und för­dert so den eige­nen Büh­nen­nach­wuchs.

Im Novem­ber 2007 insze­nier­te sie erst­mals das Fami­li­en­mu­si­cal „Vom Geist der Weih­nacht“ mit inter­na­tio­na­len Musi­cal­stars für den Musi­cal­pa­last Frank­furt. Es folg­ten wei­te­re Insze­nie­run­gen: 2009 im Capi­tol Thea­ter Düs­sel­dorf mit Patri­cia Kel­ly von der legen­dä­ren Kel­ly Fami­ly, 2010 im Musi­cal Dome Köln und 2011 am Deut­schen Thea­ter Mün­chen und in der Alten Oper Frank­furt mit San­dy Möl­ling von den No-Angels und 2012 im Colos­se­um Thea­ter Essen mit LaFee in der Rol­le des Engels.

Seit dem Jahr 2000 lei­tet sie die Nach­wuchs-Spar­te Jun­ges Staats­mu­si­cal am Staats­thea­ter Wies­ba­den und insze­niert dort zwei Musi­cals pro Spiel­zeit. Mit der Insze­nie­rung der Welt­ur­auf­füh­rung des Musi­cals „Super­he­ro“ von Antho­ny McCar­ten und Paul Gra­ham Brown am Staats­thea­ter Wies­ba­den wur­de sie 2015 für den Deut­schen Musi­cal Thea­ter Preis in den Kate­go­ri­en bes­te Regie und bes­te Cho­reo­gra­fie nomi­niert.

Am 14. Mai 2019 wur­de Iris mit der ers­ten „Wies­ba­de­ner Lilie“ aus­ge­zeich­net, einem Preis, der auf beson­de­re Art ihre Arbeit mit dem Jun­gen Staats­mu­si­cal wür­digt. Sie för­dert dort Jun­ge Talen­te und berei­chert mit ihren her­aus­ra­gen­den Musi­cal­pro­duk­tio­nen die Kul­tur­sze­ne der Lan­des­haupt­stadt. Ihre nächs­ten Pro­jek­te sind: Das Musi­cal „Fame“, Pre­mie­re am 30. August 2019 und das Musi­cal „Blues Bro­thers-Im Namen des Herrn“ am 22. Febru­ar 2020, bei­de Pro­jek­te mit dem Jun­gen Staats­mu­si­cal des Staats­thea­ters Wies­ba­den. Am 20. Sep­tem­ber 2019 hat ihre Insze­nie­rung des Musi­cals „Xana­du“ mit dem Jun­gen Musi­cal am Thea­ter im Pfalz­bau Lud­wigs­ha­fen Pre­mie­re. Am 17. Okto­ber 2020 wird sie erneut das Kult­mu­si­cal „Satur­day Night Fever“ insze­nie­ren, dies­mal am Lan­des­thea­ter Eisen­ach.

Wei­te­re Infos unter www.iris-limbarth.de